Infusionstherapie

Viele Magen- und Darmerkrankungen führen aufgrund der Schleimhautschädigung zu Mangelzuständen an Vitaminen und wichtigen Spurenelementen mit gravierenden gesundheitlichen Schäden. Manchmal ist ein Ersatz durch Tabletten möglich aber langwierig, manchmal aber einfach nicht möglich.

Eine schnelle Abhilfe ermöglicht in diesem Falle eine Infusionstherapie, wodurch es zu einer raschen Behebung des Mangelzustandes und Besserung des körperlichen Wohlbefindens kommt.

Eisenmangel

Entsteht durch chronischen Blutverlust, die Folge ist eine Blutarmut mit Kurzatmigkeit, Herzklopfen, starker Müdigkeit, aber auch rissige Haut, spröde Haare, brüchige Fingernägel. Eine Zufuhr in Form von Eisentabletten ist möglich, aber langwierig bis zum Wirkungseintritt und wird auch manchmal schlecht vertragen.
Die Gabe von Eiseninfusionen erfolgt rasch und sicher und es kommt innerhalb weniger Tage zu einer deutlichen Besserung des Blutbildes, des Eisenspiegels und des Wohlbefindens.

Vitamin B12 Mangel

Bei bestimmten Erkrankungen des Magens (atrophe Gastritis, nach einer Operation) oder des Dünndarmes (M. Crohn, nach einer Operation) kommt es zu einem Mangel an Vitamin B12. Die Folge sind eine Blutarmut mit den daraus resultierenden Symptomen Kurzatmigkeit, Herzklopfen, starke Müdigkeit, aber auch neurologische Störungen wie Gangunsicherheit, Sehstörungen.
Die Vitamin B12 Verabreichung erfolgt über eine Kurzinfusion, die Wirkung hält lange an, da Vitamin B12 lange in der Leber gespeichert wird.